Der Verein "NETZWERK LEBENSKUNST" existiert seit März 2001(in Gründung) und seit Okt.2001 als eingetragener Verein im Stadtteil Linden-Süd. Im Oktober 2001 haben wir eine Kreativwerkstatt in der Deisterstraße 73 eröffnet. Mit dem Verein "NETZWERK LEBENSKUNST" e. V. wollen wir eine Ressource im Stadtteil sein, die es ermöglicht, dass Menschen verschiedener Kulturen gemeinsam am kulturellen und künstlerischen Leben teil nehmen und neue Ausdrucksformen finden. Armut verhindert häufig die Teilhabe an kulturellen, künstlerischen und gesellschaftlichen Leben. Soziale und finanzielle Benachteiligung wirken sich besonders für Kinder und Jugendliche als massive Einschränkung von Erfahrungs- Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten aus. Hier wollen wir ansetzen und eine stadtteil- und lebensweltbezogene Kultur-, Gesundheits- und Bildungsarbeit anbieten. Wir werden mit unseren Angeboten dahin gehen, wo die Menschen anzutreffen sind und ihre Wünsche und ihren Bedarf zur Grundlage unserer Tätigkeit machen.
Besonders wichtig für unsere Arbeit ist die Vernetzung mit anderen Vereinen, Organisationen und Institutionen im Stadtteil. Wir arbeiten eng zusammen mit dem Kulturbüro Linden-Süd, den Institutionen wie Schulen, Kitas, den Einrichtungen der Jugendhilfe, mit Vereinen im Stadtteil, dem Stadtteilforum und den Menschen im Stadtteil.
1. Die Kreativwerkstatt "Kreofant", hier arbeiten 2 Künstlerinnen, Frau Jule Ehlers-Juhle und Frau Sabine Opiela. Halbtags und als Honorarkräfte mit Kindern vieler Kulturen mit dem Ziel, Kreativität, Selbstbewusstsein, handwerkliche Fertigkeiten, soziale Kompetenzen und selbstständiges Handeln, sowie Sprachkompetenzen durch Entwicklung der künstlerischen Ausdruckmöglichkeiten durch kreatives Arbeiten und Handel zu fördern. Im Rahmen von offenen Angeboten, die kostenlos sind und in Kooperation mit Kindertagesstätten und Schulen werden monatlich ca. 160 Kinder erreicht. Die Arbeit der Künstlerinnen wird unterstützt durch zwei ehrenamtliche Kräfte. Für kreatives Schreiben steht uns Frau Schulz – Konow zur Verfügung, bisher ehrenamtlich ab Juni soll sie für diese Arbeit ein Honorar bekommen.
2. Zirkus und Theaterarbeit, hier arbeiten vier Fachkräfte auf Honorarbasis im Zirkusbereich. Hier wird ein durchgehendes Projekt, der Zirkus ZIPZAP mit 2 AG´s an der GS Egestorffschule durchgeführt. Drei Honorarkräfte im Theaterbereich bieten Theaterprojekte in Zusammenarbeit und auf Anfrage von Schulen an.
3. Nachbarkunstprojekte in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Linden-Süd für Menschen von 8–99 J. aus Linden-Süd. Durchgeführte Projekte:
4. Fortbildung "Schlüsselkompetenzen durch kulturelle Bildung" zur Berechtigung der Durchführung des Verfahrens "Kompetenznachweis Kultur" der BKJ (Brigitte Schulz-Konow)
Juli 2005 beginnt das "Modellprojekt NELE, ganzheitliche und handlungsorientierte Sprachförderung". Es ist konzipiert für drei Jahre.
Finanziert wird unser Modellprojekt im Kernbereich "Kreofant" von der Stadt Hannover, Fachbereich Bildung und Qualifizierung, Stadtteilkulturarbeit, vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (Richtlinien über Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Selbsthilfegruppen und Trägern von Initiativen zur Aktivierung der Selbsthilfe in sozialen Brennpunkten) Theaterbereich und Zirkus ZIP ZAP 2005/2006, der auch vom Landespräventionsrat Nds mitfinanziert wird.
Weiterhin wird der Bezirksrat Linden Limmer, LH Hannover und die Vernetzte Dienste der LH Hannover Geld für Material und Sachmittel bereit stellen. Der LH Fachbereich Planen und Stadtentwicklung unterstützte unser Buchprojekt: "Sein Glück in Lindenfinden" (2004), Die Landeszentrale für Politische Bildung und "5000xZukunft" der Aktion Mensch unterstützten unser Projekt "Kinder drücken ihrem Stadtteil ihren Stempel auf" (2004) Geschäftsführung, Projektmanagement und Projektleitung des Modellprojektes NELE, Buchführung, Öffentlichkeitsarbeit und selbstverständlich die Vorstandsarbeit wird ehrenamtlich durchgeführt umgerechnet wird eine ehrenamtliche Leistung im Gegenwert einer BAT4b – Stelle von ca. 50.000 € von insgesamt 8 Menschen erbracht.
